Stress loswerden – so kann es klappen

 

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Stressige Situationen gibt es immer wieder. Für die Leistungsbereitschaft kann kurzzeitiger Stress sogar etwas Positives sein. Der Körper reagiert mit der Ausschüttung entsprechender Hormone, beispielsweise Cortisol und Adrenalin, auf die Herausforderung. Grundsätzlich bedeutet eine Stresssituation nämlich Kampf oder Flucht und bis heute macht sich der Körper für beides bereit. Dementsprechend erhöht sich für einen kurzen Zeitraum sogar die Energie, die man aufbringen kann, geistig ist man hellwach – gute Voraussetzungen für das Bestehen einer Prüfung oder für stressige Vorbereitungen einer größeren Feier. Ist die herausfordernde Situation überstanden, normalisiert sich der Hormonhaushalt wieder und die Regeneration kann einsetzen.
Umgekehrt sind der menschliche Körper und die Psyche nicht dafür ausgelegt, unter permanentem Stress zu stehen. Dann fällt nämlich genau die dringend notwendige Regeneration aus; es ist kaum möglich, sich richtig zu erholen. Dauerhafter Stress kann unter anderem zu Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen führen. Bekommt man den Stresspegel auf lange Sicht nicht mehr in den Griff, drohen ernsthafte Erkrankungen wie beispielsweise Burnout und Depressionen. Stress ist also ein Faktor, der in Bezug auf die Gesundheit keinesfalls zu unterschätzen ist. Glücklicherweise gibt es einiges, was man zum Stressabbau tun kann.

Sehr wirkungsvoll ist ausreichend Bewegung. Bereits 30 Minuten am Tag reichen aus, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Ideal sind dabei zwar 30 Minuten Sport, aber auch ein Spaziergang im Wald wirkt wahre Wunder auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Bewegung ist dabei auch gut für das Herz-Kreislauf-System, an der frischen Luft wird außerdem das Immunsystem gestärkt. Sucht man nach einer sportlichen Betätigung mit extra großem Entspannungsfaktor, lohnt es sich, auch einmal Yoga auszuprobieren. Hier gibt es verschiedene Richtungen, die mehr auf Entspannung oder mehr auf einen Trainingseffekt abzielen. Yoga hilft in aller Regel gut dabei, Verspannungen zu lockern, die in stressigen Zeiten als Begleiterscheinungen mit auftreten können.

Wie leistungsfähig und gesund der Körper ist, wird ganz entscheidend von der Ernährung beeinflusst. In stressigen Phasen ist es daher besonders wichtig, auf eine gesunde Ernährung zu achten, diese trägt auch dazu bei, den Stresspegel zu senken. Viel Obst und Gemüse sind immer ein wichtiger Bestandteil. Gut für die Nerven ist besonders die Banane, die viel Energie liefert und reich an Magnesium ist. Magnesium wirkt sich wiederum positiv auf das Nervensystem aus. Nüsse enthalten ebenfalls viel Magnesium und sind darüber hinaus gut für das Gedächtnis und die Konzentration. Auch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sind gerade bei Stress besonders hilfreich. Besonders dann, wenn Stress auch auf den Magen schlägt, sind Haferflocken eine gute Wahl. Diese helfen der Verdauung und enthalten Tryptophan, eine Aminosäure, die wiederum für die Bildung des „Glückshormons“ Serotonin wichtig ist.

Um Stress loszuwerden, sind ausreichend Pausen eines der besten Mittel. Den Alltag sinnvoll zu strukturieren, für Aufgaben Prioritäten zu setzen und von vornherein Zeit für Ausgleich und Erholung einzuplanen, hilft dabei, den Stress deutlich zu reduzieren. Womit man die Zeit zum Ausgleich verbringt, ist grundsätzlich egal. Hauptsache, man tut etwas, das einem selbst guttut. Ob Zeit mit Freunden ober für ein Hobby, ein paar Minuten mehr für Bewegung oder ein Nickerchen zwischendurch spielen nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass es Ruheoasen im Alltag gibt, in denen man abschalten kann.
Lediglich einen Aspekt gilt es dabei zu beachten: Diese Freizeit sollte man nicht direkt wieder mit Dingen füllen, die man auch irgendwann erledigen muss. Genauso wenig sollten neue Zeitprobleme enstehen, weil man so viel wie möglich auf einmal tun will. So programmiert man nur wieder neuen Stress vor.
Bei solchen Auszeiten kann es auch sehr hilfreich sein, Offline-Zeiten einzuplanen, in denen man zur Not das Smartphone komplett ausschaltet.

Letzten Endes kann man gegen den Stress auch Gegenmaßnahmen wie Entspannungsübungen oder feste Rituale zum Abschalten ergreifen. Auch einige Heilkräuter helfen gegen Stress und können hier unterstützen. Am Abend in Ruhe eine Tasse Tee vor dem Schlafengehen zu trinken und dabei bewusst abzuschalten, kann bereits eine wirkungsvolle Routine sein. Daneben gibt es Meditationstechniken oder auch progressive Muskelentspannung, die dabei helfen können, den Stress abzubauen. Hier muss man unter Umständen etwas ausprobieren, bis man die richtige Methode für sich gefunden hat. Doch dann hat man in aller Regel einen sehr wirksamen Stresskiller entdeckt.
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